Schisandra

Das Prinzip der ausgleichenden Stärke

Guarana ist vielen von uns ein Begriff ist, wenn es um natürliche Wachmacher geht. Die energiegebende Heilpflanze Schisandra ist hingegen noch eher unbekannt, obwohl die chinesische Beere seit Jahrtausenden ein Hauptbestandteil der TCM ist. Beide Pflanzen sind besonders in Kombination ein starkes Team, weshalb sie auch als natürliche Zutaten im neuen Wellness-Getränk SALOTRIN zu finden sind.

Die Schisandra-Beere gilt als noch eher unbekanntes Superfood. Der chinesischen Beere werden zahlreiche gesundheitliche Vorteile nachgesagt, sodass sie nicht nur in Asien ein fester Bestandteil der Naturheilkunde ist. Auch hierzulande wird Schisandra entweder pur, hochkonzentriert, als Bestandteil in Nahrungsergänzungsmitteln oder als GesundheitsBooster in Getränken und Speisen eingesetzt. Wir gehen der Wunderbeere an die Wurzel, klären auf, was sie so besonders macht und warum wir sie für SALOTRIN entdeckt haben.

Was ist Schisandra?

Bei Schisandra handelt es sich um eine aus China stammende Heilpflanze, die der Gattung der Beerentrauben in der Familie der Sternanisgewächse angehört. Schisandra (wissenschaftlich: Schisandra chinensis) hat sich hierzulande erst kürzlich als Superfood einen Namen gemacht, während sie in der chinesischen Naturheilkunde schon seit langem ein fester Bestandteil ist. Als neues Trendfood gibt es die Beeren in ausgewählten Naturläden entweder getrocknet, hochkonzentriert oder als Tee aufbereitet zu kaufen. Auch als Bestandteil in gesunden Getränken wie in SALOTRIN wird die Schisandra-Beere gezielt eingesetzt, um die Lebensqualität auf natürliche Weise zu verbessern. Die vitaminreiche Schisandra kann wegen des hohen Mineralstoffgehalts auch zu einer gesunden Ernährung beitragen. 100 Gramm der getrockneten Früchte decken 96 % des empfohlen Tagesbedarfs an Eisen, 320 % an Mangan, 54 % an Kalium und 33 % an Magnesium.

Abb.: Schisandra ist ein fester Bestandteil in der TCM

Schisandra Chinensis in der TCM

In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gelten die Schisandra Chinensis Beeren schon seit Jahrtausenden als Heilmittel, um zahlreiche Krankheiten komplementär zu behandeln oder vorzubeugen. Besonderheit der Beere ist hier das Prinzip der Stärkung mit einer gleichzeitig beruhigenden Wirkung.

So sollen laut der TCM die Beeren Wirkung zeigen gegen:

  • Herz– und Atemwegserkrankungen
  • Störungen der Blase (Blasenentzündungen, Inkontinenz)
  • Schlaflosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Abgeschlagenheit
  • MagenDarmBeschwerden (v. a. Durchfall).

Auch gelten sie als Geheimtipp gegen:

  • ständigen Hunger
  • Alterserscheinungen
  • Hautprobleme
  • Libidoverlust
  • Stress und Burnout.

In China wird die Beere “WuWeiZi” genannt, was mit “die Beere der 5 Geschmacksrichtungen” übersetzt werden kann. So schmeckt Schisandra sauer, süß, salzig, bitter und scharf zugleich. Damit geht die Wirkung laut TCM auch auf die 5 Elemente zurück, die für unsere Vitalität verantwortlich sind: Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz. Die Elemente nähren sich gegenseitig und bedingen einander, sodass durch eine Schwächung eines Elements ein Ungleichgewicht des gesamten Gefüges einhergehen kann. Schisandra soll dies als 5-Elemente-Beere verhindern und das Gleichgewicht im Körper wiederherstellen können.

Schisandra: Anwendung laut TCM

Um eine Wirkung zu erzielen, wird in China empfohlen, die Beere über einen Zeitraum von mindestens 100 Tagen anzuwenden – sei es pur durch das Kauen der getrockneten Beeren, als Tee oder als Zusatz in gesunden Getränken. Dabei werden 2 bis 9 g täglich als Dosierung angegeben. Nach ein paar Wochen sollen sich die ersten Verbesserungen des kognitiven und körperlichen Zustands zeigen. Doch was ist an der Wirkung laut TCM dran? Was sagt die aktuelle Forschung zur Schisandra-Beere als Heilpflanze? Wie wirkt Schisandra?

Wirkung der Schisandra Beere

Die Wirkung der Schisandra Beeren geht auf die wertvollen, bioaktiven Inhaltsstoffe zurück, die in China bekannt sind als Schisandrin, während in Japan die Bezeichnung Gomisin vorherrscht. Für die Pharmakologie sind dabei die sekundären Pflanzenstoffe wie Lignane, Triterpene, Phenolsäuren und Flavonoide sowie die Polysaccharide (Mehrfachzucker) und ätherischen Öle interessant, die in Schisandra Chinensis enthalten sind.1 Um die Wirkung der Schisandra-Beere zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die enthaltenen, sekundären Pflanzenstoffe:

Lignane: Wirkung von Pflanzenhormonen

Lignane werden zu den Phytoöstrogenen gezählt, also zu den Pflanzenhormonen, und können somit bei hormonellen Leiden wie Wechseljahrsbeschwerden helfen. Gesichert ist wissenschaftlich auch die protektive Wirkung durch den Einsatz von Pflanzenhormonen auf Osteoporose infolge der Menopause.2 Eine epidemiologische Studie hat zudem gezeigt, dass der Verzehr von Nahrungsmitteln, die reich an Lignanen sind, das Sterberisiko bei Brustkrebserkrankungen senken könnte.3 Schisandra ist besonders reich an Lignanen, weshalb es inzwischen sogar den Terminus „Schisandra-Lignane“ in der Wissenschaft gibt.

Antientzündlich und leberschützend: Wirkung von Triterpenen

Triterpenen werden in der Integrativmedizin aufgrund von ihrer antitumorösen, leberschützenden und antientzündlichen Eigenschaften eingesetzt. Spannend ist hier auch die positive Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Die Beeren sowie auch die Blätter und Wurzeln der Schisandra sollen besonders reich an Triterpenen sein.4

Wirkung von Flavonoiden und Phenolsäuren

Flavonoide und Phenolsäuren (aus der Gruppe der Polyphenole) befinden sich meist in den Randschichten der Pflanzen und besitzen ein breites Wirkungsspektrum. So wirken sie antibiotisch, antioxidativ, antimikrobiell und entzündungshemmend.

Überblick der Wirkung von Schisandra

Aufgrund dieser wertvollen Inhaltsstoffe werden der Schisandra-Beere als multifunktionelle Frucht folgende Wirkungen zugeschrieben, die in verschiedenen Studien untersucht werden konnten5:

  • antientzündliche Wirkung
  • zellerneuernd (eine AntiAging-Wirkung wird derzeit auch untersucht)
  • antitumoröse Wirkung
  • antimikrobielle Wirkung
  • antiallergene Wirkung.

Es wird vermutet, dass die beobachteten TCM-Wirkungsweisen der Schisandra-Beere auf die genannten Mineralien und Pflanzenstoffe zurückgehen, die nach wie vor im Fokus der Wissenschaft stehen.

Übrigens: Schisandra Chinensis kann auch im heimischen Garten angepflanzt werden. Als Rankepflanze kann sie mehrere Meter hoch werden, wenn sie einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen Boden hat. Die Beeren der Schisandra können von September bis Oktober geerntet werden.

Fazit: Guarana und Schisandra in SALOTRIN

In SALOTRIN zählen wir auf hochwertige, natürliche Zutaten aus dem Reich der Natur, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und unterstützen. Mit qualitativ hochwertigem Guarana und Schisandra haben wir eine Möglichkeit gefunden, eine gesunde Alternative zum Energy Drink zu entwickeln, die ihre Koffeinquelle aus purem Guarana bezieht und dabei von dem neuen Superfood Schisandra unterstützt wird. Fazit ist eine lang anhaltende Kraft aus der Quelle der Natur, die niemals überfordernd wirkt, sondern eine starke, innere Ruhe erzeugt. Genährt werden die beiden Superkräfte von der SALOTRIN-Basis Isomaltulose, die das Konzept der ausgleichenden Stärkung potenziert und zugleich für eine angenehm erfrischende Süße sorgt.

 

Quellen:

    • 1 Ekiert R.J. et al. (2013). Analysis of lignans in Schisandra chinensis fruits, leaves, biomasses from in vitro cultures and food supplements. Journal of Functional Foods, 5:1576–1581. doi:10.1016/j.jff.2013.06.008.
    • 2 ARZNEIMITTEL UND THERAPIE. Phytoöstrogene: Ersatz für den Hormonersatz? (2003, 2. März). https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2003/daz-10-2003/uid-9301
    • 3 Buck K. et al. (2011). Serum Enterolactone and Prognosis of Postmenopausal Breast Cancer. J Clin Oncol. Journal of Clinical Oncology, 29(28). doi: 10.1200/JCO.2011.34
    • 4 Song, J. et al. (2018). Schincalactones A and B, Two Fused Schinortriterpenoids with a 13-Membered Carbon Ring System from Schisandra incarnata. Org. Lett. 20(8): 2499–2502.
    • 5 Nowak, A. et al. (2019). Potential of Schisandra chinensis (Turcz.) Baill. in Human Health and Nutrition: A Review of Current Knowledge and Therapeutic Perspectives. Nutrients, 11(2): 333. doi: 10.3390/nu11020333